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Hard- und Software

Zum erfolgreichen Traden gehört natürlich auch eine funktionierende Infrastruktur. So solltest du bei der Hardware nicht am falschen Ende sparen und auf eine zeitgemäße Ausstattung achten. Ein moderner PC mit leistungsstarkem 4-Kern-Prozessor (z.B. Intel Core i5 oder i7), 8 GB Arbeitsspeicher, SSD-Festplatte (über SATA 6GB Anschluss), leisem CPU-Lüfter und Netzteil, multimonitor-fähiger Grafikkarte (z.B. die CGAX-7876M6) und vorzugsweise Windows 10 Pro als Betriebssystem ist schon mal eine gute Ausgangsbasis. Je nach Trading-Gewohnheiten und Notwendigkeiten können zwei und mehr Monitore angeschlossen werden. Zur Anregung kannst du dir z.B. einmal den Trading-PC-Shop anschauen.

Achte auch auf eine gewisse Redundanz, also ein Notfallsystem, wenn dein Rechner oder die Internetverbindung Probleme bereiten. Professionelle Trader halten dazu einen zweiten PC sowie einen alternativen Internetzugang bereit. Für den normalen Daytrader sollten die mobilen Lösungen ausreichen, die CFD-Broker fast ausnahmslos für Smartphones oder Tablets anbieten. Mein Smartphone besitzt jedenfalls einen alternativen Internetzugang und ist mit Trading-App und Kontozugang für einen solchen Notfall ausgestattet. Darüber kann ich einen laufenden Trade beobachten und notfalls schließen. Verzweifelte Anrufe im Datencenter meines Brokers kann ich mir so ersparen. Dennoch nie verkehrt, wenn die Telefonnummer sowie das vom Broker erhaltene Telefon-Passwort bereit liegen.

Als Trading-Software eignet sich hervorragend der MetaTrader 4, seit 2005 die beliebteste Handelsplattform der Trader. Der MT4 wird von den meisten Online Brokern kostenlos zur Verfügung gestellt, bietet eine professionelle Benutzeroberfläche und viele Indikatoren und ist bereits nach der Installation optimal vorkonfiguriert. Darüber hinaus bietet der MT4 z.B. Expert Advisors zum automatischen Traden sowie die Möglichkeit Handelsstrategien in Backtests zu prüfen. Hat man erst einmal den Handel im MetaTrader 4 kennengelernt, muss man sich beim Wechsel des Brokers nicht mehr umstellen.

Weitere bekannte Handelsplattformen sind der MetaTrader 5, quasi eine Weiterentwicklung des MT4, sowie der NinjaTrader und der NanoTrader. Während der MT5 immerhin von einigen Brokern als Handelsplattform unterstützt wird, ist die Auswahl an Brokern sehr begrenzt, wenn man sich für den NinjaTrader oder NanoTrader als Trading-Software entscheidet.

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