Ehrliche und authentische Informationen rund ums Daytrading

Futures Broker

Für den Handel mit Futures benötigst du Zugang zu ein oder mehreren Börsenplätzen. Diesen Zugang bekommst du über einen Futures-Broker bzw. DMA-Broker. Als Trader nutzt du zwar die Infrastruktur (Handelsplattform) des Brokers, hast aber direkten Zugriff auf die Kurse und Spreads der Leitbörsen wie z.B. der Eurex Exchange, mit der du über DMA (Direct Market Access) verbunden bist. Die Eurex berechnet dem Non-Professional Trader für die Real-time Kurse 20 EUR pro Monat. Hinzu kommen die laufenden Kosten des Brokers.

Die Transaktionskosten für Futures sind niedrig. Man unterscheidet die Kommission, Börsengebühr (Exchange Fee), Technologiegebühr und den Spread. Hinzu kommen letztendlich noch die Steuern.

Die Kommission ist die vom Broker berechnete Gebühr und wird in der Regel pro Lot und Order berechnet. Die Börsengebühr ist der von der Börse für das Clearing und Settlement berechnete Betrag und wird ebenfalls pro Lot und Order berechnet. Die Technologiegebühr wird über den Broker vom Technologie-Provider für die Bereitstellung der Technologie von Orderrouting und Orderausführung berechnet. Bekannte Provider sind CQG und Patsystems, wobei Patsystems eine Inaktivitätsgebühr von 75 GBP berechnet, sofern nicht mindestens eine Order pro Monat ausgeführt wird. Der Spread ist die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs.

Beispiel: Mini-DAX Future

2,20 EUR Kommission pro Future (kann je nach Broker variieren)
0,25 EUR Börsengebühr pro Future
0,50 EUR Technologiegebühr (CQG, Pats) pro Future
2,95 EUR Gesamtkosten für 1 Mini-DAX Future (Halfturn)
5,90 EUR Gesamtkosten Roundturn (einschließlich Glattstellung)

Wenn der DAX z.B. auf 13.000 steht, hat der Mini-DAX Future einen Wert von 65.000 EUR.
Die Transaktionskosten betragen daher nur 0,009%.

Gewinne aus Termingeschäften müssen versteuert werden. Wie bei anderen Kapitalerträgen fällt eine Abgeltungssteuer zum Steuersatz von 25% an. In Deutschland ansässige Banken und Broker behalten die Steuer automatisch ein und führen die Summen zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag direkt an das Finanzamt ab. Kunden ausländischer Broker müssen sich selbst um die Steuermeldung kümmern.

Weiterlesen unter Futures Trading.