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Der Handel mit Derivaten

Wir kennen derivative Finanzinstrumente (kurz Derivate), die von Basiswerten wie Aktien, Aktienindizes, Anleihen, ETFs, ETCs, Währungen, Rohstoffen usw. abgeleitet werden. Derivate werden in der Regel von Investmentbanken herausgegeben, den sogenannten Emittenten, und werden ebenso wie Aktien, Anleihen und ETFs am Kassamarkt also allen gängigen Börsen (auch Xetra) gehandelt oder OTC (over the counter) direkt beim Emittenten.

Bekannte außerbörslich gehandelte Derivate sind CFDs. Dazu mehr unter CFD Konten.
Am Terminmarkt gehandelte Derivate sind Futures und Optionen. Siehe Terminbörsen.

Durch den Kauf von Derivaten wie Zertifikate oder Optionsscheine kannst du dein Depot gegen Kursverluste absichern oder auf überdurchschnittliche Erträge spekulieren. Derivate sind in der Regel Hebelprodukte und bieten überproportionale Gewinne. Klassische Hebelprodukte auf fallende Kurse (Put/Short) eignen sich zur Absicherung bereits bestehender Positionen. Sinnvoll ist das zum Beispiel für Anleger, die Aktien langfristig halten, kurzfristig aber einen Kurseinbruch absichern wollen (Hedging). Mögliche Verluste bei den Aktien können dann mit Gewinnen der Hebelprodukte ausgeglichen werden.

Hebel Berechnung

Auf den folgenden Webseiten findest du Discount-, Bonus-, Index-, Partizipations-, Sprint-, Zins- und Express-Zertifikate sowie Optionsscheine, Knock-Out-Produkte (Turbos, Waves, Mini-Futures) und Faktor-Zertifikate.

Vontobel   |   Deutsche Bank X-markets   |   Commerzbank   |   Börse Frankfurt   |   Börse Stuttgart

Im Unterschied zum Handel mit Aktien, bei dem man nur auf steigende Kurse setzen kann, kennt der Handel mit Derivaten drei Marktrichtungen – steigende, fallende und seitwärts bewegende Märkte. Krisen an den Aktienmärkten bedeuten daher keine Krise beim Handel mit Derivaten. Wenn es an Aktienmärkten abwärts geht, sind Derivate interessantere Anlagen. Aber Vorsicht, Derivate sind nichts für Börsenanfänger.

Unter den Derivaten hat der Einsatz von Optionsscheinen in einigen Marktsituationen durchaus seine Berechtigung, dennoch ziehe ich Zertifikate (und Hebelzertifikate) vor, da sie einfacher zu berechnen sind und der Preis sich linear zum Basiswert entwickelt. Die Preisbildung bei Optionsscheinen hängt dagegen von vielen Faktoren wie Kurs des Basiswertes, Restlaufzeit, Volatilität, Zinssatz und Dividendenerwartung ab.

Weiterlesen unter Zertifikate.