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Chart-Analyse

Das Ziel der Aktienanalyse ist es, künftige Kursentwicklungen vorherzusagen. Dabei überlassen wir den Investoren die Fundamentalanalyse und konzentrieren uns als Trader allein auf die technische Analyse. Bei der Chartanalyse gehen wir davon aus, dass Kursverläufe bestimmten Mustern folgen, die sich unter gleichen Vorzeichen in ähnlicher Weise wiederholen.

Somit werden Trends und Entwicklungen aus der Vergangenheit analysiert, um daraus künftige Kursentwicklungen ableiten zu können. Eine große Stärke der Chartanalyse ist es, dass Trends und Entwicklungen theoretisch frühzeitig erkannt werden und der Trader zeitige Signale zum Kauf oder Verkauf erhält.

So gibt es Chartformationen, die darauf hindeuten, dass sich ein Trend weiter fortsetzt (trendbestätigende Formationen) und solche, die darauf hindeuten, dass sich ein Trend umkehrt (trendumkehrende Formationen). Aber Vorsicht, Formationen liefern keine unumstößlichen Signale – lediglich Hinweise. Wer Charts erfolgreich analysieren will, braucht viel Übung. Der häufigste Fehler überhaupt ist, dass man Formationen sieht, wo keine sind.

Unter markttechnischen Gesichtspunkten werden die Chartformationen etwas anders betrachtet. Natürlich sind auch hier Unterstützungs- und Widerstandslinien und in gewisser Weise auch Formationen von Bedeutung, Einstiegspunkte werden aber vorrangig nach der 1-2-3-Methode gesucht. Scherzhaft könnte man sagen, der Markttechniker muss nur bis Drei zählen können, während die Elliot-Wellen-Trader sogar bis Fünf zählen müssen. Das ist schon etwas komplexer.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Meinung der Scalper unter den Tradern, die das Erlernen der technischen Chartanalyse als eine Beeinträchtigung des unvoreingenommenen Handelns betrachten.

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