Ehrliche und authentische Informationen rund ums Daytrading

CFD Konten

Die meisten Daytrader kommen nicht um die Eröffnung eines CFD-Kontos herum, da auf einem normalen Depot große Volumen bewegt werden müssen, um innerhalb eines Tages akzeptable Gewinne mitzunehmen. Außerdem sind CFDs (Contracts for Difference), sogenannte Differenzkontrakte, das perfekte Instrument um das Daytrading und die Finanzmärkte kennenzulernen. Hier kannst du mit kleinem Konto starten und Wissen und Erfahrung sammeln. Mit CFDs setzt du auf die Differenz zwischen dem Öffnen und Schließen von Kauf- oder Verkaufspositionen. Du spekulierst somit auf fallende oder steigende Kurse eines Basiswertes, ohne diesen effektiv besitzen zu müssen. Aber was die CFDs besonders attraktiv macht, ist die Hebelwirkung von z.B. 1:200 oder 1:500, d.h. für eine Margin von 1000 EUR kannst du ein Volumen von 200.000 oder 500.000 EUR handeln.

CFD-Konten kannst du nicht bei deiner Hausbank sondern nur bei einem Broker eröffnen, der speziell CFD-Trading anbietet. Häufig agieren CFD-Broker selbst als Market Maker und stellen die Kauf- und Verkaufskurse für die von ihnen angebotenen Produkte und begeben sich selbst in die Gegenposition zu ihren Kunden. Als Anleger kannst du nicht genau nachvollziehen, wie und womit der Broker sein Geld verdient, meist wohl an den Verlusten seiner Kunden, die laut Statistik bei 90 % liegen.

Deutlich transparenter und professioneller arbeiten DMA-Broker. Sie stellen ihren Kunden Zugang zum Orderbuch einer oder mehrerer Referenzbörsen (Direct Market Access) zur Verfügung. Technisch wird dies durch eine Spiegelung des Orderbuchs (Level II) auf den Servern des Brokers erreicht, der im Idealfall durch eine Standleitung mit der Börse verbunden ist. Der DMA-Broker führt die Order in Echtzeit rechtlich in seinem Namen an der Referenzbörse aus und generiert im selben Moment einen Differenzkontrakt zwischen sich und dem Kunden. Dadurch sind Interessenkonflikte ausgeschlossen und es ist sichergestellt, dass der Broker ausschließlich für seine Dienstleistung vergütet wird.

Spätestens wenn die Ansprüche an die Ergebnisse steigen und größere Summen gehandelt werden, lohnt sich der Umstieg auf einen DMA-Broker.

Weiterlesen unter CFD Broker.

Kleiner Ausflug in die Börsensprache

Kaufen bedeutet Long gehen und somit auf steigende Kurse spekulieren. Aus früheren Börsentagen stammt der Begriff Bid, das ist der Geldkurs (kurz Geld oder G), zu dem ein Händler bereit ist zu kaufen. Weitere Begriffe sind auf Hausse spekulieren, man ist also Haussier oder bullisch.

Verkaufen bedeutet Short gehen oder fixen, anfixen und somit auf fallende Kurse spekulieren. Ebenso stammt aus früheren Börsentagen der Begriff Ask, das ist der Briefkurs (kurz Brief oder B), zu dem ein Händler bereit ist zu verkaufen. Weitere Begriffe sind auf Baisse spekulieren, man ist also Baissier oder bearisch (bärisch).